Darf Google das?

Google ist einer der Großen, wenn es um Firmen im Internet- und Technologiesektor geht. Doch jetzt hat sich der internationale Konzern offensichtlich strafbar gemacht. Der Verbraucherschutz bezichtigt Google nämlich gegen hiesige Gesetze zu verstoßen. Was da dran ist und wer nun Recht hat, möchte ich euch heute berichten.

uberwachung

Die Sparte des US-amerikanischen Mutterkonzerns Alphabet Inc. betreibt seit 2004 ihren eigenen E-Mail-Dienst „Googlemail“, doch dessen Methoden missfallen jetzt anscheinend der Verbraucherzentrale in Deutschland. Sie werfen Google vor unzulässige Geschäftspraktiken anzuwenden. Dabei geht es wohl insbesondere darum, dass das Unternehmen Mails seiner Kunden ohne Einwilligung mitliest.

Aber warum interessiert Google denn, was jetzt in meinen Mails drin steht? – Das ist simpel erklärt. Google möchte die personenbezogenen Daten gerne auswerten, um den Betroffenen dann zielgerecht Werbung einblenden zu können. Nicht in Ordnung, findet die Verbraucherzentrale und gibt Google jetzt noch einschließlich bis 25.01. diesen Jahres Zeit um auf die Forderungen zu reagieren. Im Hause Aphabet gibt man sich hingegen gelassen und erwidert, dass man für weitere Gespräche mit dem VZBV offen sei.

Meiner Meinung nach sollte man sowieso einen großen Bogen um amerikanische E-Mail-Provider machen. Die US-Datenschutzgesetze lassen eine Einsicht der Daten durch den Konzern selbst, wie auch die Weitergabe an Dritte jederzeit zu. Wenn ihr wirklich sicher mailen wollt, dann vertraut einem deutschen E-Mail-Anbieter. Hier ist es um die Datensicherheit nämlich wesentlich besser bestellt.