Das Glasfaser-Desaster: Deutschland weiterhin Schlusslicht

Ruft man in Deutschland eine Internetseite auf, dann muss man vor allem eines: lange warten. Dieses Problem ist Internetnutzern in der Bundesrepublik schon lange bekannt, doch nun haben wir es schwarz auf weiß – mal wieder. Bereits zum wiederholten mal landet Deutschland im weltweiten OECED-Glasfaserausbau-Vergleich auf den hintersten Rängen. Ganz vorne mischen wie immer Fernost und Skandinavien mit.

Es ist fast schon blamabel: Ein extrem weit entwickeltes Land, wie Deutschland belegt zum wiederholten mal einen der letzten Plätze im weltweiten Vergleich des Glasfaserausbaus, abgeschlagen hinter Kolumbien, Ungarn und Mexiko. Diesmal hat es insgesamt für Platz 22 gereicht, denn in Deutschland sind bisher nur 1,6% aller Haushalte an ein Glasfaserkabel angeschlossen. Angeführt wird die Statistik – wer hätte es gedacht – mal wieder von Japan und Südkorea mit 74% und 72,5%. Doch auch die nordischen Länder mischen ganz vorne mit: Lettland und Schweden landen auf Platz 3 und 4. Sie erreichen im Ranking 61,5% und 51,7%.

Doch woran liegt es, dass die Bundesrepublik in Sachen Digitalisierung immer weiter abgehängt wird und einige Trends schlichtweg verschlafen hat? Schließlich verfügen auch noch rund 70% aller Unternehmen über ein Faxgerät – nur zum Vergleich. War es nicht auch Alexander Dobrindt, der noch 2013 das beste Netz der Welt versprach? Merkel immerhin räumt Versäumnisse ein und verkündete erst zuletzt auf der CeBit, dass ihr die Digitalisierung schlichtweg zu lange dauere.

Ob man in den nächsten Jahren mit Verbesserungen in diesem momentan durchaus wichtigen Bereich rechnen kann, wird sich zeigen. Fakt ist jedoch, dass es noch einiges zu tun gibt, bevor auch wir in den Genuss von atemberaubendem Tempo kommen und das nicht nur auf unseren Autobahnen.

Hier hab ich euch nochmal einen kleinen informativen Film rausgesucht, der zeigt, was Glasfaser gegenüber der herkömmlichen Übertragung so besonders macht:

Verschlüsselte Videotelefonie? – ICQ machts möglich!

Für viele Nutzer ist eine verschlüsselte Datenübertragung mittlerweile selbstverständlich. Das ist auch einer der Gründe dafür, warum Messanger-Dienste, die die so genannte „Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“ an Board haben, immer gefragter werden. Spätestens seit der Branchen-Primus „WhatsApp“ auf die geschützte Übertragungsmethode setzt, dürfte der Hype nun vollständig in der Gesellschaft angekommen sein.

Das wissen auch die Verantwortlichen des Messenger-Urvaters ICQ und bieten deshalb als bisher erster Messaging-Dienst eine Weltneuheit an: Verschlüsselte Videotelefonie. Doch was kann ich mir da denn jetzt drunter vorstellen? Ganz einfach! Das Prinzip ist das gleiche wie bei verschlüsselten Textnachrichten. ICQ bedient sich hierbei der Verschlüsselungstechnik ZRTP, die in der brandneuen VoIP-Engine enthalten ist. Das bedeutet für alle ICQ-Nutzer, dass eure Videochats ab sofort vollständig geschützt sind und Dritte nicht mehr mithören können, was ihr eurem Gegenüber so zu erzählen habt. Weder durch den Betreiber des Messengers mail.ru können die Daten eingesehen werden, noch auf ISP-Ebene gelangt irgendjemand an eure persönlichen Informationen. Die neuen Features setzen übrigens keine weiteren Einstellungen voraus, sodass ihr gleich loslegen könnt. Bereit steht das Ganze für Android, sowie iOS und Windows.

Wer die Videotelefonie übrigens gerne von unterwegs aus nutzt, für den bietet ICQ noch eine weitere interessante Option: Videotelefonie auf Sparflamme. Wählt man diese Einstellung aus, muss man zwar Einbußen bei Auflösung und Übertragungsgeschwindigkeit hinnehmen, spart damit allerdings in etwa auch das 8-fache an Datenvolumen.

Wer dem Pionier unter den Messaging-Diensten also noch eine Chance geben möchte und auf sichere Datenübertragung steht, für den dürfte das neue ICQ-Update durchaus interessant sein.