E-Mails unter Wasser checken – Fujitsu macht’s möglich

Gute Nachrichten für alle, die gerne tauchen. Ihr könnt nun auch bald unter Wasser Mails checken und versenden.
Genau, richtig gehört. Diese Innovation können wir nämlich dem Elektronikkonzern Fujitsu verdanken. Das Unternehmen hat auf der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas einen Tablet-PC vorgestellt, der in einer Hinsicht sogar mehr auf dem Kasten hat als der Konkurrent mit dem angebissenen Apfel auf der Geräterückseite – Er ist nämlich komplett wasserdicht. Wer bei dieser großen Bandbreite an Herstellern im Tablet-Segment noch glänzen möchte, der muss seinen Kunden auch ordentlich etwas bieten. Und dass das nicht nur mit herausragender Rechenleistung und hochauflösenden Bildschirmen möglich ist, möchte uns der japanische Elektronikkonzern nun beweisen. Sämtliche Anschlüsse sollen so konstruiert sein, dass kein Wasser über sie in das Gerät eindringen kann.

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Dabei sind Taucher gar nicht die angestrebte Zielgruppe von Fujitsu, wäre auch strategisch unklug, wenn das so wäre – Nein, das Gerät soll wohl besonders interessant für Berufstätige im Außeneinsatz sein, die auch bei Wind und Wetter nicht auf ihr Tablet verzichten können oder wollen. Zum Beispiel der Förster, der seine Statistiken über den Tierbestand nun immer dabei hat, der Architekt der nun auch bei einem Wasserrohrbruch nachsehen kann, was bei seinen Bauplänen schief gelaufen ist oder aber der Bademeister, der bei schlechtem Wetter nun einfach mal eine gute Runde Candy Crush zocken kann.

Wie dem auch sei, über den Nutzen dieser Weltneuheit lässt sich streiten. Die einen mögen vielleicht begeistert sein, die anderen empfinden es als überflüssigen Schnick-Schnack. Aber liebe Taucher, falls es echt mal dringend ist, könnt ihr jetzt unter Wasser googlen, was euch da vielleicht gleich auffrisst …

Darf Google das?

Google ist einer der Großen, wenn es um Firmen im Internet- und Technologiesektor geht. Doch jetzt hat sich der internationale Konzern offensichtlich strafbar gemacht. Der Verbraucherschutz bezichtigt Google nämlich gegen hiesige Gesetze zu verstoßen. Was da dran ist und wer nun Recht hat, möchte ich euch heute berichten.

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Die Sparte des US-amerikanischen Mutterkonzerns Alphabet Inc. betreibt seit 2004 ihren eigenen E-Mail-Dienst „Googlemail“, doch dessen Methoden missfallen jetzt anscheinend der Verbraucherzentrale in Deutschland. Sie werfen Google vor unzulässige Geschäftspraktiken anzuwenden. Dabei geht es wohl insbesondere darum, dass das Unternehmen Mails seiner Kunden ohne Einwilligung mitliest.

Aber warum interessiert Google denn, was jetzt in meinen Mails drin steht? – Das ist simpel erklärt. Google möchte die personenbezogenen Daten gerne auswerten, um den Betroffenen dann zielgerecht Werbung einblenden zu können. Nicht in Ordnung, findet die Verbraucherzentrale und gibt Google jetzt noch einschließlich bis 25.01. diesen Jahres Zeit um auf die Forderungen zu reagieren. Im Hause Aphabet gibt man sich hingegen gelassen und erwidert, dass man für weitere Gespräche mit dem VZBV offen sei.

Meiner Meinung nach sollte man sowieso einen großen Bogen um amerikanische E-Mail-Provider machen. Die US-Datenschutzgesetze lassen eine Einsicht der Daten durch den Konzern selbst, wie auch die Weitergabe an Dritte jederzeit zu. Wenn ihr wirklich sicher mailen wollt, dann vertraut einem deutschen E-Mail-Anbieter. Hier ist es um die Datensicherheit nämlich wesentlich besser bestellt.